BDW: Planungssicherheit dank neuem Budget

An der Delegiertenversammlung des Branchenverbands Deutschschweizer Wein (BDW), die zum ersten Mal als Videokonferenz durchgeführt wurde, konnte ein Budget verabschiedet werden, das Planungssicherheit bringt.


Jürg Bachofner
Branchenverband Deutschschweizer Wein (BDW)

Am 15. Dezember 2020 fand die Delegiertenversammlung des BDW statt. Sie wurde aufgrund der Covid-Vorgaben als Videokonferenz durchgeführt. Einleitend erläuterte Geschäftsführer Jürg Bachofner das Budget 2021. Die Erträge werden 2021 um Fr. 50 000.– auf Fr. 845 000.– gesteigert. Da im gleichen Zeitraum der Aufwand um Fr. 30 000.– steigt, verbessert sich der Deckungsbeitrag um Fr. 20 000.– auf Fr. 206 000.–. Dieses Geld wird verwendet, um neue Projekte im Bereich Innovation und Promotion anzustossen. Dies bewerkstelligt der BDW aus eigener Kraft. Ein Teil dieser Aktivitäten stammt von nationaler Seite wie etwa der Adventskalender, der Grand Prix du Vin Suisse oder die nationale Weinlese. Ein anderer Teil betrifft BDW-eigene Projekte wie den «Swiss Wine Cup» oder das Blockchainprojekt. 

Das Defizit wird mit Fr. 20 000.– flach gehalten. Es ist das Fünfte in Folge und zeigt auf, dass der BDW auf Dauer so nicht weiterkutschieren kann. Die Delegierten schenken dem Vorstand und der Geschäftsleitung ihr Vertrauen und nehmen das Budget einstimmig ab. Somit erhält der BDW die nötige Planungssicherheit, um die Aufgaben im begonnenen Jahr zügig anzupacken. 

Beitragserhöhung im Jahr 2022 angedacht

Zudem beschlossen die Delegierten einstimmig, den Mitgliederbeitrag ab 2022 auf Fr. 30.–/ha zu erhöhen. Dies unter Vorbehalt der Zustimmung der kantonalen Branchen, die im Frühling darüber befinden werden. Sie folgen dabei dem Antrag des Vorstands, der das Anliegen eingehend geprüft hat. Sind doch seit 2012 die Beiträge an die nationalen Verbände um jährlich rund Fr. 60 000.– gestiegen. Dies gilt es nun aufzufangen. 

Das WBZW mit einer vierten Anschubfinanzierung 

Das Weinbauzentrum Wädenswil (WBZW)nimmt eine vierte Anschubfinanzierung für das Jahr 2021 in Anspruch. Diese wird benötigt, um Anschaffungen im Laborbereich und der Analytik zu tätigen, welche die Weiterentwicklung des Zentrums sicherstellen. Damit kann ein Defizit von Fr. 200 000.–verhindert werden. Der BDW hat die Notwendigkeit dieser Finanzierung eingehend geprüft und erachtet sie als nötig.

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