Eine Nacht im weinfass

Ob Verkostung, Spaziergang oder Übernachtung, ob in der Deutschschweiz, im Welschland oder im Tessin – das Spektrum an Schweizer Weintourismusaktivitäten ist breit. Ein Blick auf die Plattform «Swiss Wine Tour» zeigt, wie vielfältig Schweizer Weingeniessende auf ihre Kosten kommen. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.


Autor_Roth Leyla
Leyla Roth-Kahrom
Redaktorin SZOW
Diesen Artikel finden Sie in der Ausgabe 16 / 2022 , S. 10

Denkt man an Önotourismus, sieht man vor dem geistigen Auge klischeehaft ein italienisches Agriturismo oder ein französisches Château mit regionalem Degustationsangebot. Auch wenn die Schweiz bei vielen inländischen wie ausländischen Weinfreunden nicht den Ruf eines Weinlandes hat: Es mangelt keineswegs an Weintourismusaktivitäten. 

Surft man auf der Angebotswelle im Internet, insbesondere der Plattform «Swiss Wine Tour», findet man eine grosse Anzahl an Angeboten in Kategorien wie «Aktivitäten», «Verkostung», «organisierter Spaziergang» oder «Hotels und Restaurants». Auch wenn die Plattform aktuell Westschweiz-lastig ist und noch Optimierungspotenzial aufweist (s. Interview), schafft sie einen Überblick über aktuelle Aktivitäten. Ob sportliches Bike’n’Wine, abenteuerliche Segway-Rundfahrt, «Fly and Wine» mit Besuch im Freifallsimulator, klassische Wanderungen durch Reblandschaften und Reblehrpfade oder Wine’n’Dine-Gourmetangebote: Von A wie «Atelier: Stellen Sie Ihren Wein her» bis Z wie «Zu Gast im Weinhotel» – alle Weininteressenten kommen auf ihre Kosten. Solche Aktivitäten sind es, die die Schweizer Weinbranche nah- und fassbar machen und die ...